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Kaufberatung Notebooks

Notebooks sind mobile Alleskönner, mit denen Sie bequem vom Sofa oder dem Gartenstuhl aus arbeiten, surfen oder spielen können. Mittlerweile bieten Notebooks eine gute Alternative zum PC und ersetzen diesen schon in vielen Haushalten. Der größte Vorteil des Notebooks ist natürlich seine Mobilität. Aber auch der geringere Stromverbrauch, sowie der geringere Platzbedarf sprechen für das Kompaktwunder. Allerdings muss man auch etwas tiefer in die Tasche greifen als beim guten alten PC. Damit Sie nicht zu viel Geld ausgeben, sollten Sie sich ein paar Minuten für diese Kaufberatung nehmen.

Kaufberatung Navigationssysteme Testbericht
Mit freundlicher Genehmigung von Dell Inc.
Bei Notebooks gibt es vom kleinen Spar-Angebot bis zum High-End-Gerät alles was das Herz begehrt. Daher sollten Sie sich im Voraus fragen was Sie wirklich brauchen und wie viel Geld Sie ausgeben möchten. Lassen Sie sich nicht von Werbeversprechen und Top-Preis-Angeboten blenden, denn große Gigahertz-Zahlen und gigantische Festplatten sind nicht unbedingt das wichtigste. Der Teufel steckt schließlich im Detail. Diese Kaufberatung zeigt Ihnen welche Arten von Notebooks es gibt und welche am Besten zu Ihnen passt.

Was Sie vor dem Kauf wissen sollten:


Display:

Displaygrößen reichen von 12“ bis 19“ (Displaydiagonale: 1“ = 2,54cm). Wobei 12“ nur zum zwischendurch Surfen geeignet und 19“ kaum noch tragbar ist. Die Standardgröße liegt hier beim Mittelmaß, meist 15,4“. Diese Größe ist ausreichend groß und bereitet auch keine Probleme bei der Suche nach einer passenden Notebook-Tasche. Wer an seinem Notebook lange arbeiten möchte bzw. muss, sollte sich Gedanken über die Anschaffung eines 17“- Displays machen. Diese Wohltat für die Augen geht allerdings zu Lasten der Mobilität. Die Displays unterscheiden sich neben der Größe auch in Ihrer Oberfläche. So gibt es welche mit matten und mit glänzenden Oberflächen. Matte Displays haben große Sichtwinkel – falls man zu zweit im Bett noch einen Film sehen möchte – dafür aber eine nicht so brillante Farbdarstellung wie glänzende Displays. Letzere haben allerdings den Nachteil, dass man bei direkter Sonneneinstrahlung nichts mehr von den brillanten Farben, geschweige denn überhaupt noch etwas sieht.

Prozessor:

Die meisten Notebooks, bis auf die Einsteiger-Modelle, sind mit Zweikern-Prozessoren (Dual-Core) ausgestattet. Diese können anders als Ihre ein-kernigen Vorgänger, zwei Prozesse gleichzeitig bearbeiten und sind somit schneller und gleichzeitig energiesparender. Wer richtig viel Leistung benötigt, kann auch auf Vierkern-Prozessoren (Quad-Core) zurückgreifen, welche im Moment allerdings noch sehr teuer sind.

Speicher:

Der Arbeitsspeicher ist das „Kurzzeitgedächtnis“ eines Notebooks und sollte mindestens 1GB groß sein. Wobei dies schon die Untergrenze ist und mindestens 2GB zu empfehlen sind. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Grafikarte anders als beim PC meistens keinen eigenen oder nur einen kleinen Grafikspeicher hat und sich daher einen Teil des Arbeitsspeichers mit dem Prozessor teilen muss (Shared Memory). Daher ist anzuraten bei Notebooks nicht mit Speicher zu geizen. Mehr als 4GB können allerdings nur von 64Bit-Betriebssystemen genutzt werden, da sonst der Adressierungsbereich nicht ausreichend groß ist.

Grafik:

Bei Grafikkarten kann man zwischen Onboard-Grafikchips oder eigenständigen Grafikkarten unterscheiden. Wer nicht spielt und auf anspruchsvolle Grafik-Anwendungen verzichtet, kann viel Geld sparen und sich ein Notebook mit Onboard-Grafikchip (z.B. Intel-GMA-Chips) zulegen. Diese können wirklich nur das Nötigste und sind gerne in „Top-Preis-Angeboten“ versteckt. Wer gerne mal ein Spiel spielt und Multimediaanwendungen umfangreich nutzen möchte, sollte sich daher nach mobilen Grafikchips umsehen, die auf die Namen „GeForce Go“ oder „Mobility Radeon“ hören. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Die meisten mobilen Grafikchips verfügen entweder über keinen oder einen nicht all zu großen Grafikspeicher, und benutzen daher einen Teil des Arbeitsspechers mit (Shared-Memory oder auch Hyper-Memory). In erster Linie gilt, je mehr eigener Grafikspeicher desto besser die Leistung der Grafikkarte. Da aber nicht jeder bereit ist, das auch zu bezahlen, empfiehlt sich für Gelegenheits-Gamer und Multimedia-Fans einen Kompromiss aus eigenem Grafikspeicher und Shared-Memory zu finden.

Festplatten:

Die Festplattengröße zählt zu einem der Lieblingsargumente der Werbung, sollte aber nicht überbewertet werden. Denn wenn Sie nicht zu denen gehören die auf Ihrer Festplatte Filme oder Musik sammeln, reichen 120GB völlig aus. Wenn Sie Ihr Notebook nur zum Arbeiten brauchen, kann es aber auch noch weniger sein.


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Günstige Notebooks

Kaufberatung: Einsteiger-Notebooks - Wenn Sie mit Ihrem Notebook nur Office-Anwendungen, wie z.B. Textverarbeitung nutzen, Bilder bzw. Filme anschauen oder im Internet surfen wollen und möglichst wenig Geld ausgeben wollen, sollte Ihre erste Wahl ein Einsteiger-Notebook sein. Diese bieten eine solide Leistung zu einem günstigen Preis und sind mit dem wichtigsten ausgestattet, dass Sie für das mobile Vergnügen benötigen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass bei manchen Notebooks in diesem Preissegment kein Betriebssystem oder „nur“ Linux (kein Windows) vorinstalliert ist. Dieses muss vom Käufer nachträglich gekauft und installiert werden. Dinge wie W-LAN, DVD-Laufwerk, Kartenleser und USB-Anschlüsse (Achten Sie auf die Anzahl) gehören meist zur Standardausrüstung. Gespart wird bei diesen Notebooks in erster Linie bei Prozessor, Arbeitsspeicher (nicht unter 1GB) und Grafikleistung (Onboard-Grafik). Dies wird dann problematisch, wenn Sie Anwendungen zur Bild- oder Videobearbeitung benutzen möchten. Auch in den Genuss eines ruckelfreien Spielvergnügens werden Sie mit Notebooks in dieser Preisklasse nicht kommen. Sollten Sie also grafisch aufwendigere Anwendungen nutzen wollen, empfehlen wir entweder starke Nerven oder die teurere Variante, das Allround-Notebook, anzuschaffen.

Business-Notebook

Kaufberatung: Office-Notebook - Solide, stabil und ausdauernd sind die Worte, die ein Business-Notebook am Besten beschreiben. Diese Geräte bieten Ihnen alles was Sie zum zügigen Abarbeiten ihrer Aufgaben benötigen. Lange Akkulaufzeiten, matte Displays und eine Vielzahl an Anschlüssen oder sogar eine Dockingstation gehören zu den Markenzeichen der Businessklasse. Das Anwendungsgebiet (entsprechend der Hardware) ist in diesem Segment weit gefächert. Es reicht von Office- bis hin zu Multimediaanwendungen und ist wie immer eine Frage des Geldes.

Allround-Notebook

Kaufberatung: Allround-Notebooks - Die Allrounder unter den Notebooks gehören zu den meist verkauften ihrer Art. Und das auch zu Recht. Denn hier bekommt der Normalverbraucher für einen vernünftigen Preis eine akzeptable Ausstattung und muss nicht befürchten, dass sein Gerät schon vor Ablauf der Garantie veraltet ist. Ein Dual-Core-Prozessor, moderater Speicher von mindestens 2GB (nehmen Sie ruhig mehr), ein eigener Grafikchip mit Shared-Memory und allen wichtigen Extras bilden ein abgerundetes Paket. Wer es noch ein wenig Leistungsstärker haben möchte, kauft sich ein Multimedia-Notebook, dass sich durch mehr Arbeitsspeicher (mindestens 4GB) und einen besseren Grafikchip mit fast komplett eigenem Grafikspeicher auszeichnet.

Gaming- und High-End-Notebooks

Kaufberatung: Gaming-Notebooks - Diejenigen wenigen unter Ihnen, die tatsächlich das Neuste vom Neusten haben wollen, um die aktuellsten Spiele spielen zu können, kommen um ein Gaming-Notebook nicht drum herum. In diesen Notebooks ist wirklich alles verbaut, dass dem mobilen Spielevergnügen den Weg ebnet. Allerdings haben Quad-Core-Prozessor, mindestens 8GB Arbeitsspeicher und leistungsfähige Grafikkarten einen stolzen Preis. Wer bereit ist diesen zu bezahlen, sollte sich aber auch im Klaren darüber sein, dass ein großer Akku (Gewicht) und ebenso großes Displays die Mobilität erheblich einschränken. Auch der unter Volllast laufende und daher sehr laute Lüfter wird nicht unbedingt neidische Blicke bei ihren Mitmenschen hervorrufen. Und falls Sie noch etwas anderes als nur Spielen möchten, sollten Sie darauf achten, dass bei den Extras wie Kartenleser, genügen Anschlüsse usw. nicht gespart wurde.

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