Kaufberatung Plasma-/ LCD-Fernseher
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Ob Sie Ihr Wohnzimmer in ein Heimkino verwandeln möchten oder Ihren alten Röhrenfernseher nicht mehr sehen können. Es wird allerhöchste Zeit für einen Flachbildfernseher. Die Auswahl an LCD- und Plasma-Fernsehern ist riesen groß und wer die Wahl hat, hat die Qual. Vor dem Kauf sollten Sie ein Paar Fragen klären. Plasma oder LCD? Wie groß sollte er sein? Und wie viel Geld will ich ausgeben? Diese Kaufberatung beantwortet Ihnen alle Fragen rund um des Deutschen liebstes Möbelstück.
Mit freundlicher Genehmigung von Sony
Kaufberatung: LCD oder Plasma?
Kaufberatung: LCD oder Plasma - Diese Frage kann meist schon Ihr Geldbeutel für Sie beantworten. LCD-Fernseher sind kostengünstiger in Anschaffung und Betrieb, als ihre teureren Plasma-Ebenbilder. Dafür ist ihr Bild nicht ganz so brillant und die Darstellung eines satten „Schwarz“ nicht ganz perfekt.
Wer es etwas genauer wissen will, sollte sich ein wenig Zeit für die folgende Kaufberatung nehmen:
Kaufberatung: LCD-Fernseher
Kaufberatung: LCD-Fernseher - LCD-Fernseher sind Flüssigkeitskristall-Bildschirme, die in erster Linie für ihre gute Helligkeit und kräftigen Farben bekannt sind. Dies erlaubt auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen ein gutes Bild und vor allem einen großen Blickwinkel. Trotz ihres im Gegensatz zur Plasma-Alternative günstigen Preises, bieten LC-Displays gute Farben und ein flimmerfreies Bild. Auch die hohe Lebensdauer und der im Gegensatz zum Plasma-Fernseher geringe Stromverbrauch lassen den LCD-Fernseher gut dastehen. Zu den Schwächen des LCD-TVs gehören der geringere Kontrast, längere Reaktionszeiten bei bewegten Bildern und die schlechte Schwarz-Darstellung, die bei abgedunkelten Räumen zu einem eher leuchtenden schwarz-grau führt. Zumindest die ersten beiden Punkte konnten die meisten Hersteller mit Erfolg eindämmen, sodass der LCD-Fernseher eine sehr gute Alternative zum Plasmafernseher bildet.
Kaufberatung: Plasma-Fernseher
Kaufberatung: Plasma-Fernseher - Plasmafernseher bieten dem Betrachter hohe Kontrastwerte, gestochen scharfe Bilder, hohe Auflösung und ein wirklich schwarzes Schwarz. Dies bietet zwar das perfekte Heimkinoerlebnis, lässt sich aber nur in nicht all zu hellen Räumen genießen. Wer viel Wert auf die Größe legt, wird kaum an einem Plasma-Fernseher vorbeikommen, da es nur wenige sehr große LC-Displays gibt und diese eine schlechtere Bildqualität bei fast identischen Preis bieten. Der Stromverbrauch liegt in der Regel höher als bei LCD-TVs, diesem wird aber versucht mit Helligkeitssensoren und Stromsparmodi entgegenzuwirken.
Die Größe
Kaufberatung: Bildschirmgröße - Bei der Größe kommt es in erster Linie darauf an wie groß der Abstand zwischen Bildschirm und Betrachter ist. Hierbei gilt, dass der Abstand zum Fernseher etwa dem 2,5 bis 3-fachen der Bildschirmdiagonale entsprechen sollte. Das heißt, dass bei einem 42 Zoll (107 cm) Bildschirm der Abstand zum Sofa mindestens 2,5 bis 3 Meter betragen sollte. Wenn Sie sich jetzt den Zollstock schnappen und losmessen wollen, sollten Sie sich auch noch einmal Gedanken über die Lichtverhältnisse machen. Direkter Sonnen schein auf den Bildschirm würde das Fernsehvergnügen Tagsüber erheblich beeinträchtigen.
Die Auflösung: HD-Ready / Full HD
Kaufberatung: Auflösung - Bei HD unterscheidet man zwischen den Ausgabeformaten 720p, 1080i und 1080p. Diese geben an wie viele Pixel (Bildpunkte) vertikal vorhanden sind. Außerdem unterscheidet man zischen progressiv (p) für Vollbilder und interlaced (i) für Halbbilder. Je höher die Auflösung desto schärfer das Bild. Die meisten Flachbildfernseher sind HD-Ready, was bedeutet, dass sie die Formate 720p oder 1080i ausgeben und somit eine Auflösung von 1280 x 720, 1440 x 90 oder1366 x 768 Bildpunkten haben. Die meisten HD-Ready-Geräte haben dabei die etwas schlechtere Bildqualität mit einer 720p statt 1080i-Auflösung. Wer es schärfer will, sollte sich ein Gerät mit Full-HD-Auflösung ins Wohnzimmer stellen. Dann hat Ihr Fernseher mindestens so viele Pixel wie das beste HD-TV Signal, also 1920 x 1080 Bildpunkte. Dies lohnt sich vor allem bei der Widergabe von Blue-Ray oder HD-DVDs.
Wie viel Hertz darf‘s sein?
Kaufberatung: Hertz-Zahl - Die Anzahl Hertz sagt aus wie oft ein Bild in der Sekunde angezeigt wird. Bei dem guten alten Röhrenfernseher lag dieser Wert meist bei 50Hz (also 50 Bilder pro Sekunde) und sorgte damit für das Flimmern des Bildschirms. Mit 100Hz gehört dieses Flimmern der Vergangenheit an und lässt auf LCDs das Bild ruckelfrei über den Bildschirm „flimmern“. 200-Hertz-Fernseher mögen zu einer Verbesserung der Bildqualität führen, sollte aber beim Kauf nicht das Maß der Dinge sein.
Der Empfang
Kaufberatung: TV-Empfang - Wie Sie Ihr TV-Programm empfangen wollen, sollten Sie sich vor dem Kauf überlegen, da LCD- bzw. Plasma-Fernseher mit gleicher Ausstattung über unterschiedliche Empfangsteile verfügen können. Viele Modelle verfügen neben dem Analogen-Empfänger auch über einen integrierten DVB-T Receiver.
Die Anschlüsse
Kaufberatung: Peripherie - Bei Scart, HDMI & Co. gilt in der Regel je mehr desto besser. Doch sollten Sie darauf achten, was Sie wirklich brauchen. Vieles lässt sich wie gewohnt über die gute alte Scart-Buchse anschließen. Wer allerdings einen Blue-Ray, HD-DVD-Player oder eine Playstation 3 sein Eigen nennt, sollte auf keinen Fall auf HDMI verzichten, da diese eine bessere Bildqualität übertragen.
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